Hochseilcamp Aschheim

Hochseilcamp AschheimIm Hochseilcamp Aschheim kann jeder für sich oder auch gemeinsam mit anderen herausfinden, wo seine persönlichen Grenzen liegen, diese überwinden und über sich selbst hinauswachsen. Dass dies hier nur mit Kommunikation gelingt, ist eine der Besonderheiten des Hochseilgartens und ist daher besonders auch für Familien und Firmen interessant.

©Foto: Michael Liebig/Kiko


Eine genaue Vorstellung, was genau sich hinter einem Hochseilgarten verbirgt, habe ich nicht und somit fahre ich sehr gespannt zu meiner Verabredung mit Gösta E. Roloff, dem Geschäftsführer des Hochseilcamps in Aschheim. In direkter Nachbarschaft zu einem karibisch anmutenden Beachvolleyballterrain und einem Wasserskipark am idyllischen Baggersee finde ich die Anlage in einer ehemaligen Kiesgrube am Rande von Aschheim. Sofort bin ich begeistert von einem Ambiente von Fröhlichkeit, vielen jungen Menschen und einem fast urlaubsähnlichem Gefühl. Ein Gefühl, das vom ersten Moment an von der unkomplizierten und trotzdem professionellen Atmosphäre im Camp und vor allem durch die Menschen, die dort mit offensichtlicher Freude arbeiten, verstärkt wird. Das Hochseilcamp in Aschheim sieht auf den ersten Blick wie ein wildes Durcheinander von vielen großen Stämmen aus, die in den Himmel ragen, verbunden mit Netzen, Leitern und Trittflächen. 

In meinem anschließenden Gespräch mit Gösta E. Roloff bei einer Führung durch die verschiedenen Elemente des Hochseilgartens lasse ich mich jedoch gern darüber belehren, dass alle 19 Stationen »Hochgefühl« die verschiedenen Dimensionen des Klettererlebnisses repräsentieren und alles zusammen eine gigantische und beeindruckende Gesamtheit bildet. Oberstes Gebot ist in jedem Fall die absolute Sicherheit, deshalb geht allen Kursen eine ausführliche Erklärung der Regeln der ausgebildeten Trainer voraus. Helme und Ausrüstung werden gestellt. Wenn man die Grundschritte des Kletterns an der Kletterwand erprobt hat, kann sich jeder Teilnehmer eines Kurses unter Anleitung der Sicherheitstrainer in die Höhe von immerhin 9 Metern wagen und die Faszination des »Tanzes in den Seilen« erleben. Hier geht es neben der sportlichen Herausforderung vor allem um das sich Trauen und das Überwinden seiner Ängste – viele stoßen hier an ihre emotionalen und mentalen Grenzen, und wenn dann doch wieder eine der Stationen geschafft ist, ist der Triumph über die eigene Angst, das größte Glücksgefühl.


Neben der Bewegung wird das 
Selbstbewusstsein gefördert

Dies schildert mir Gösta E.Roloff als eines seiner wichtigsten Anliegen, dass in seinem Hochseilcamp neben der Bewegung vor allem das Selbstbewusstsein eines jeden Teilnehmers gefördert wird. Hier kann jeder für sich oder eben auch gemeinsam mit anderen herausfinden, wo seine persönlichen Grenzen liegen, diese überwinden und über sich selbst hinauswachsen. Dass dies hier nur mit Kommunikation gelingt, ist eine der Besonderheiten des Hochseilgartens. Nicht nur deshalb ist diese Art von Freizeitbeschäftigung vor allem auch für Firmen aber eben auch Familien interessant, da hier Teamfähigkeit Voraussetzung ist und durch das Klettern durch die einzelnen Stationen explizit gefordert wird. Das Camp ist ein Ort, wo Spaß, Herausforderung und ein Miteinander gefördert werden und wo neben dem Nervenkitzel vor allem eines geschaffen wird: ein euphorisches Wir-Gefühl. 

Eine besondere Attraktion des Hochseilcamps ist zum Beispiel ein Kindergeburtstag, der unter fachkundiger Leitung ein sicherlich einmaliges Highlight bietet. Bis zu 12 Kindern können für einen Preis von 275 Euro (plus MwSt.) drei Stunden lang ihre Fähigkeiten an der Kletterwand, dem Pamper Pole und dem Giant Swing (einer riesigen Schaukel) erproben, stolz ihren Eltern vorführen und dies anschließend bei einer kleinen Party feiern. Aber auch Gruppen von Schulkindern ab ca. 24 Teilnehmern können für einen geringen Betrag von 20 Euro pro Person schon erste Kletterübungen im Hochseilcamp absolvieren.

Eines ist auf jeden Fall garantiert: Jeder, der sich auf den Hochseilgarten wagt, wird mit einem absoluten Glücksgefühl belohnt. Die Freude, sagen zu können »Ich war oben« ist überall zu spüren und deshalb wundert es mich nicht, dass das Hochseilcamp in Aschheim sich immer weiter wachsender Beliebtheit erfreut und von allen Teilnehmern weiterempfohlen wird. 
[Sadia Liebig]


Ein halber Tag (4 Stunden) im Hochseilcamp 
kostet für Erwachsene 52 Euro, 
für Jugendliche unter 18 Jahren 39 Euro
Weitere Informationen finden Sie unter: 
Hochseilgarten Aschheim GmbH
Herr Gösta E. Roloff
Tel.: 089/903 4848
www.hochseilcamp.de