Babysichere TreppenBabysichere Treppen

Eltern können Ihre Augen nicht überall haben. Gerade in mehrstöckigen Häusern ist es daher sinnvoll, die Treppen zwischen den Stockwerken mit Schutzgittern zu versehen um das Baby zu schützen.

©Foto: bst2012/Fotolia.com


Das Baby und Kleinkind erkundet seine Umgebung

Wenn ein Kind auf die Welt kommt, bedeutet dies für die Eltern das Größte. Häufig können sie ihren Blick überhaupt nicht mehr von ihrem Baby lassen. Während der ersten Monate schläft das Kind häufig im elterlichen Bett oder in einer Wiege im Elternschlafzimmer. Die größte Gefahr, die hier lauert, ist das Herunterfallen vom Wickeltisch, wenn das Baby anfängt sich ruckartig zu drehen. Daher sind Wickeltische meist so konzipiert, dass an den Seiten eine Erhöhung oder ein kleines Gitter dafür sorgt, dass das Kind nicht einfach so herunterrollen kann. Doch schon bald fängt das Baby an, die Umwelt um sich herum bewusst wahrzunehmen. Das Kind sieht von Woche zu Woche besser und kann Gegenstände um sich herum nicht mehr nur schemenhaft erkennen. Da Kinder, solange sie noch kein sprachliches System entwickelt haben, mit allen Sinnen lernen, werden sie bald versuchen nach Gegenständen zu greifen. Hier fangen spätestens die Eltern an, potenziell gefährliche Gegenstände aus dem Weg zu räumen.


Die Erkundung der Umgebung

Wenn das Baby etwa ein halbes Jahr alt ist, unternimmt es die ersten Versuche vorwärts zu robben. Mit etwa sieben Monaten fangen die Kinder an zu krabbeln. Nun erkunden sie ihre Umgebung auf allen Vieren. Jetzt sind die Eltern mehr gefordert, zu sehen, was ihr Kind gerade tut. Vasen aber auch schmutzige Schuhe werden vom Boden entfernt, Teppiche werden häufig gesaugt und in die Steckdosen kommt ein Kinderschutzeinsatz. Auch herumliegende Stromkabel werden in Kanäle verpackt oder hochgelegt. Bald wird das Kind den zuvor engen Radius, in welchem es sich bewegt hat, verlassen und durch die gesamte Wohnung krabbeln. Praktisch, wenn die Mutter sich gerade dort aufhält, wo das Kind krabbelt. Da die Kinder aber sehr schnell sein können, kann es passieren, dass das Kind weg gekrabbelt ist, während die Mutter nur einen Pullover auf die Wäscheleine gehängt hat. In der Regel kehren die Kinder schnell wieder zur Mutter zurück, jedoch verlängert diese Zeit sich, je weiter das Kind sich entwickelt. Daher ist es sinnvoll, die gesamte Wohnung zu schützen. Gerade in Häusern, in welchen Treppen die Stockwerke verbinden, sollte darauf geachtet werden, dass ein Treppenschutzgitter dafür sorgt, dass das Kind nicht die Treppe herunter fällt.


Der Einsatz von Treppenschutzgittern
im gesamten Haus

Die Schutzgitter werden in der Regel vor Treppen sowohl am oberen als auch am unteren Ende angebracht, damit das Kind nicht von unten hoch klettern kann. Jedoch können die Treppenschutzgitter auch als Türgitter eingesetzt werden. Das ist dann sinnvoll, wenn das Kind nicht beaufsichtigt werden kann und ein bestimmtes Zimmer, in dem keine Gefahren lauern, bleiben soll, bis die Aufsichtsperson wieder mit voller Aufmerksamkeit beim Kind ist. Auch wenn viele Eltern das zu Beginn mit Entsetzen betrachten und das Anbringen eines Gitters als eine Art Wegsperren ansehen, so zeigt sich meist mit der Zeit, dass das Kind noch genügend Freiräume hat. Zudem merkt das Kind, wenn es beim Spielen ist meist kaum, dass ein Gitter vor der Tür ist. Diese kurze Phase der Freiheitsberaubung ist jedoch nur ein Bestandteil der elterlichen Sorge und Aufsichtspflicht und kann schlimme Unfälle oder Verletzungen verhindern.